Wasserport im ESV Lok Potsdam e.V.

Abteilung Wassersport des Eisenbahner-Sportverein Lokomotive Potsdam e.V.

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Bericht der Wasserschutzpolizei
Geschrieben von Ralf Jänike   
Hans Pollack bedankt sich für die Einladung zur Versammlung, und möchte alle Anwesenden nun über die Neuerungen und Veränderungen in und an den Gewässern unterrichten...
  1. Schwielowsee:
    • Am neu eröffneten Resort wird des öfteren ein Wasserfligzeug starten und landen. Dafür gibt es keine besonders gekennzeichnete Fläche.
    • Ausgehend vom Strandbad Caputh wurde auf der rechten Seeseite eine Kite-Surf Strecke eingerichtet und entsprechende Hinweiszeichen aufgestellt.
  2. Templiner See:
    • Bei der Wasserschutzpolizei wurde ein „Bürgersteg“ eingerichtet. Dort darf jedermann anlegen und Sorgen, Nöte und Anliegen vorbringen. Die für die Ruderer gesperrte Wasserfläche wurde entsprechend unterbrochen
  3. Glindower See:
    • Es gibt dort eine Interessengemeinschaft die sich sehr stark für den Erhalt der Qualität des Gewässers engagiert.
  4. Gesetzliche Regelungen:
    • Es ist immer ein Liegelicht zu setzen wenn man nachts abseits von beleuchteten Steganlagen still liegt.
    • Bei unsichtigem Wetter ist rechtzeitig Ufernähe aufzusuchen
    • Wasserskistrecken dürfen ausschließlich von Wasserskiläufern und Zugbooten befahren werden. Auch während der Ruhezeiten dürfen die Wasserflächen nicht befahren oder beankert werden.
    • Ankerverbotsschilder können mit einem Zusatzschild gekennzeichnet sein, dass angibt, bis zu welcher Ankermasse man dennoch in diesen Gebieten Ankern darf.
  5. Schiffbare Landeswasserstraßen:
    • Es gilt die demnächst verabschiedete Landesschiffahrtsverord-nung.
    • Es gelten u.U. andere gesetzliche Regelungen als auf Bundes-wasserstraßen.
    • Landeswasserstraßen sind den Kommunen und Gemeinden angegliedert, die dort, neben der Wasserschutzpolizei, für Ordung und Sicherheit sorgen (Ordnungsamt).
    • Es sind unbedingt weitere Ausrüstungsgegenstände mitzuführen. Dazu gehören unter anderem Rettungsmittel (für jede Person an Bord), Werkzeug, Ruder, Anker, Sanikasten....
  6. Sorgen der Polizei:
    • Umgang mit brennbaren Flüssigkeiten an Bord führt immer wieder zu schweren Unfällen, weil sich ein gewisse Betriebs-blindheit einstellt und dadurch Schusselfehler gemacht werden. Es wird darum gebeten mehr Sorgfalt walten zu lassen.
    • Es gibt zu viele alkoholisierte Schiffsführer.
    • DDR-Sportbootführerscheine gelten weiterhin, aber es werden EU- Richtlinien verabschiedet. Danach müssen die Führer-scheine umgetauscht werden. Außerdem hat man bei Verlust des alten Führerschein keine Nachweismöglichkeit, die Fahrer-laubnis erworben zu haben, da keine Unterlagen mehr aus dieser Zeit auffindbar sind.
    • Neue Bordtoiletten müssen einen Fäkalien-Auffangbehälter besitzen, die an entsprechenden Stationen abgepumpt werden können. Vorhandene Chemietoiletten dürfen bleiben.
  7. In eigener Sache:
    • WSP ist nur noch Saisonpolizei (01.04 – 30.09.)
    • Außerhalb der Saison gibt es eine Notbesatzung.
    • WSP untersteht einem Personalabbau durch „natürliche Auslese“ (Krankheit, Alter…). Von ehemals 45 Polizisten gibt es jetzt nur noch 30 (Tendenz fallend)
    • WSP-Potsdam hat nur noch ein blaues Boot (WSP 4). Die ande-ren Boote wurden ersetzt durch zivile Fahrzeuge. WSP-Potsdam hat nur noch 4 Boote.
    • Unter Umständen kann durch den Mangel von Personal und Technik in Notfällen nicht ausreichend reagiert werden.
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 23. März 2006 )
 
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